Soziale Netzwerke und Anwendungen haben in Zeiten der coronabedingten Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen im vergangenen Jahr dazu beigetragen, „neue Nähe“ zu schaffen. Neben der Kommunikation verlagerte sich zudem das Konsumverhalten lockdownbedingt in Richtung online. Das führte auch zu neuen Entwicklungen in Sachen Influencer-Marketing, wie die Marketing-Agenturen Pilot und Buzzbird in ihrem aktuellen Trendreport herausstellen.
Zwar gingen auch die Werbeausgaben der Unternehmen für diese Form des Marketings im vergangenen Jahr zurück, doch: „Die Krise hat Influencer und ihre Community näher zusammengebracht“, heißt es in der Studie, die OnlinehändlerNews vorliegt. Gleichsam hat sich das Influencer Business im vergangenen Jahr insgesamt weiterentwickelt. „Relevantere Inhalte und neue Features etwa im Bereich Social Shopping würden Influencer Marketing, das inzwischen aufgrund seiner kreativen Komponente häufig auch als Creator Marketing bezeichnet wird, „zum unverzichtbaren Part im Mediamix“, heißt es weiter.
Der Grund: Die Influencer ersetzen ein Stück weit den persönlichen Kontakt, den Konsumenten aus stationären Geschäften gewohnt sind, da sie die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Follower kennen – dadurch ist es ihnen möglich, die Vermarktung anzupassen.
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