WhatsApp und Social Media haben die Kommunikation fundamental gewandelt. Statt langer Newsletter sind kleinere „Text-Häppchen“ mit höherer Frequenz gefragt. Um auf der virtuellen Bühne die Aufmerksamkeit zu gewinnen, müssen sie überraschen, begeistern, inspirieren, involvieren und eine emotionale Verbindung herstellen. Wer das schafft, macht seine Nutzer zu Freunden und treuen Kunden. Olaf Brandt, Geschäftsführer der etracker GmbH, erklärt am Beispiel von Push-Notifications, wie Permission-Marketing den Weg zu einer erfolgreichen Kundenbindung ebnet.
Marketingguru Seth Godin prägte das Permission Marketing bereits im Jahr 1999. Er war sich damals sicher, dass Marketingformen wie traditionelle TV-Werbung an Effektivität verlieren. Der Grund liegt auf der Hand: Solche unterbrechenden Formen des Marketings verhindern es, dass der Verbraucher Kontrolle über die von ihnen konsumierten Informationen ausübt.
„Erlaubnisbasiertes Marketing ist das Privileg (nicht das Recht), erwartete, persönliche und relevante Werbung an Personen zu senden, die diese erhalten möchten.“ – Seth Godin
Bei einer Permission-Marketing-Kampagne geht es um die Pflege einer langfristigen, auf Vertrauen basierenden Beziehung. Sie ist nicht vorwiegend darauf ausgerichtet, unmittelbare Ergebnisse zu erzielen, sondern vielmehr darauf, Stammkunden zu gewinnen und die Markentreue zu stärken. Diese Form des Marketings erkennt die neue Macht des Konsumenten an, Marketing zu ignorieren. Gleichzeitig beinhaltet sie die Idee, dass respektvoller Umgang den besten Weg darstellt, Aufmerksamkeit zu erregen. Nicht nur deshalb liegt Permission-Marketing im Trend. Aufgrund der Tatsache, dass das Engagement hoch ist, fallen auch die Konversionsraten im Permission-Marketing höher als bei anderen Marketingformen aus.

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