Der aktuelle Werbeboykott gegen Facebook scheint nichts zu sein, was der Social-Media-Riese einfach aussitzen könnte. Zu groß ist die Beteiligung an dem Streik, in dessen Rahmen Facebook vorgeworfen wird, nicht genug gegen Rechtsextremismus, Hass, Hetze und Wahlmanipulation zu tun und damit ein toxisches Umfeld für Werbeanzeigen zu schaffen.
Um die Problematik zu besprechen und Lösungsansätze zu finden, haben sich nun die Initiatoren des Werbeboykotts mit dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg über die Videoplattform Zoom getroffen. Die Unternehmen hatten sich dabei konkrete Strategien und Veränderungen gewünscht. Doch offenbar war das mehr als einstündige Gespräch weniger fruchtbar als erwartet: „Es war eine Enttäuschung“, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung Rashad Robinson, den Präsidenten der Bürgerrechtsorganisation Color of Change.
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