Sie heißen „Hide the Pain Harold“, „Confession Bear“ oder auch „Socially Awkward Penguin“: Viele Bilder im Netz werden zum Ausdruck eines bestimmten Konzepts oder einer bestimmten Aussage. So wird der „Confession Bear“ – ein recht wehmütig dreinblickender Bär – genutzt, um ein (oft peinliches, skurriles oder heikles) Geheimnis zu offenbaren. Wer den „Socially Awkward Penguin“ sieht und versteht, weiß, dass die mitgeteilte Aussage mit dem Unterton der Scham gelesen werden muss.
Diese und weitere Memes gibt es mittlerweile zu Tausenden. Theoretisch kann jedes Bild zu einem Internet-Meme werden – wenn sich die Netzkultur in ihrer Gesamtheit nur darauf einigt, das Bild eben in genau dieser Art und Weise zu verwenden. Die Memes werden in der Regel auf Plattformen und vor allem in den sozialen Medien geteilt und verbreitet.
Wie der Digitalverband Bitkom in einer Umfrage im vergangenen Jahr festgestellt hat, teilen 43 Prozent der Internet-Nutzer zwischen 16 und 29 Jahren regelmäßig Bilder und Videos. Jeder Dritte dieser Altersgruppe schätzt Memes zudem als Kunst ein, 27 Prozent sind dagegen von den Bildern und Videos genervt. Insgesamt wissen fast zwei von fünf Internet-Nutzern, was Memes sind und 36 Prozent aller Nutzer haben schon einmal öffentlich ein Meme geteilt. Jeder dritte Nutzer hat sogar selbst bereits ein Bild erstellt.
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