Einmal Image aufpolieren
Wer, wie ich, schon auf diversen Festivals war, weiß eines ganz sicher: Komfort gibt es da höchst selten. Ein stickiges Zelt, Dixi-Klos, langes Anstehen an den Duschen, und natürlich ewiges Warten vor der Bühne auf die Lieblingsband. Das ist offenbar auch Otto klar gewesen: Das Unternehmen stellte nämlich ein ganzes Haus auf das Hurricane-Festivalgelände, und zwar mit kleinem Wohnzimmer, richtigen Betten, Bad, Hängematten, Ladestationen fürs Handy und vor allem einer Dachterrase mit Whirpool und direktem Blick auf die Hauptbühne. Selbstverständlich trug das Haus auch das Otto-Branding und die Ausstattung stammte aus dem eigenen Home- und Living-Sortiment.

Vorab wurde das Quartier de luxe per Social Media verlost – schon das ist dank der Aufmerksamkeit rund um das Großevent eine clevere PR-Maßnahme. Aber auch vor Ort gab es Challenges, durch die sich die Leute auf dem Festival den Zugang zum Haus sichern konnten, außerdem waren einige Ruhezonen von allen frei nutzbar. Unterm Strich hat Otto hier ganze Arbeit geleistet, um eine spezielle Zielgruppe anzusprechen und abzuholen, ja sogar das altbackene Katalog-Image völlig aus den Gedächtnissen zu verbannen. Das war auch die Idee: „Wir wollten der Ohrwurm des Festivals sein – wir sind gekommen, um im Kopf zu bleiben“, sagt Alexander Rohwer, Leiter Strategy & Brand bei Otto dazu. „Wir haben jetzt die Chance, einer ganzen Generation zu zeigen, dass Otto heute anders ist als viele noch denken und ein riesiges Angebot für jeden Anlass hat.“ Und das wird auch gelungen sein, sicher ist nun die ein oder andere Festival-Erinnerung eng mit der Marke verknüpft.
Kommentar schreiben