DSGVO wirkt sich negativ auf Online-Werbebudgets aus

Veröffentlicht: 28.02.2019
imgAktualisierung: 28.02.2019
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
28.02.2019
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Junge Leute schauen Video auf Laptop
© GaudiLab/Shutterstock.com
Werbetreibende geben weiterhin viel Geld für Online-Werbung aus, allerdings vermutlich bedingt durch die DSGVO etwas weniger als im Vorjahr. Stärkstes Wachstum verzeichnen Video-Werbeformate. Xing macht Umsätze vor allem durch Lösungen im B2B-E-Recruiting und Bosch setzt auf Nachwuchsfirmen im Tech-Bereich.


Für Online-Werbung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2,065 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind steigende Umsätze, jedoch ein geringes Wachstum als im Vorjahr. Grund dafür ist unter anderem die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), berichtet heise.de mit Bezug auf einen Bericht des Online-Vermarkterkreis (OVK).

Das meiste gibt die Werbebranche im Übrigen für Video-Werbung aus: Für Pre-Roll-Formate, die vor einem Video laufen, zahlten Werbetreibende vergangenes Jahr 417,4 Millionen Euro bzw. 114,7 Millionen Euro für Video-Werbung auf mobilen Geräten.

Xing SE wächst durch Online-B2B-Recruiting

Xing SE erzielte 2018 deutlich höhere Umsätze, insgesamt 235,1 Millionen Euro: Grund sind vor allem Lösungen zum Recruiting, die sehr gut angenommen werden. Allein 108,7 Millionen Euro des Umsatzes erzielte der Konzern dadurch, dass Unternehmen über Xing neue Mitarbeiter finden konnten. In diesem Geschäftsbereich bedeutet dies eine Steigerung von 40 Prozent. Das Karriere-Portal hat (Stand Ende 2018) 16,4 Millionen Nutzer. Auch will sich der Mutterkonzern Xing SE voraussichtlich im Juni in „New Work SE“ umbenennen, schreibt t3n, da man sich „seit Jahren der Vision einer besseren, menschlicheren Arbeitswelt verschrieben hat“.

Bosch investiert in autonomes Fahren und KI

Bosch will künftig Tech-StartUps mit insgesamt 200 Millionen Euro unterstützen, die sich u. a. auf autonomes Fahren, künstliche Intelligenz oder Internetlösungen spezialisiert haben. Geplant sei eine Beteiligung von zehn bis 25 Prozent an den Unternehmen, um Zugang zu den neuesten Entwicklungen zu erhalten und die eigene Innovationskraft zu stärken, heißt es auf Gründerszene.de. Jährlich sollen sechs bis zehn Nachwuchsfirmen Beträge zwischen fünf und 15 Millionen Euro erhalten.

Veröffentlicht: 28.02.2019
img Letzte Aktualisierung: 28.02.2019
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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