Das Credo der Online-Gemeinde heißt seit Jahren: Mobile First. Immer mehr Nutzer gehen mobil ins Netz, kaufen mobil ein, spielen mobil. Das impliziert aber immer auch eine Trennung von mobiler und Desktop-/Laptop-Nutzung. Für diese Trennung sorgt schon allein der Umstand, dass auf dem Smartphone Apps und auf den kleinen Bildschirm angepasste Webseiten vorherrschen, während man am Rechner in der Regel klassisch über den Browser durch die Webseiten surft. Dass diese Trennung einen Bruch in der User Experience darstellt, ist klar. Google und Co. arbeiten daran, die Trennung aufzuheben und sind dem „gemeinsamen“ Internet mit den Progressive Web Applications, kurz: PWAs, einen großen Schritt näher gekommen.
Im vergangenen Oktober kündigte die Adobe-Tochter Magento das PWA Studio an, das seit der vergangenen Woche nun Bestandteil der Adobe Experience Cloud ist. Der Shopsoftware-Anbieter ermöglicht es seinen Online-Händlern damit, App-ähnliche Online-Shops in den mobilen Browser zu integrieren. Eine App ist nicht mehr notwendig, Kundenerlebnis und Konversionsrate können verbessert werden. Die Interaktion wird schneller, die Nutzungshürde wird geringer, vor allem aber: Die Kosten, den Online-Shop mobil anzubieten, sinken erheblich. Aber warum ist das so? Was bringen PWAs und warum sind sie in Zukunft quasi alternativlos?
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