Das Internet wird nicht nur von den Erwachsenen genutzt – auch wenn ein bekannter Mythos besagt, dass 98 Prozent des Netzes „Adult-Content“ beinhalten. Auch Kinder sind in den Weiten des Netzes unterwegs. Google will seine Produkte in Zukunft für die jüngere Zielgruppe anpassen – und dabei nicht die Eltern aus den Augen verlieren. Jugendschützer kritisieren bereits die Pläne des Unternehmens.

(Bildquelle Kleinkind am Laptop: 2xSamara.com via Shutterstock)
Dass Kinder das Internet für sich erobert haben, ist keine Neuheit mehr. Längst bekommen schon Grundschüler Smartphones in die Hand, Computer und Tablets ziehen in den Schulalltag ein. Das Internet ist ein großer Wissensschatz, aber nicht alle Dienste sind auf die junge Zielgruppe ausgerichtet. Gemeint ist damit nicht unbedingt der Content, sondern auch die Bedienung.
Google hat dieses Problem schon länger erkannt und ließ bereits vor einigen Monaten verlauten, in Zukunft kindgerechten Versionen seiner Produkte für unter-13-Jährige bereitstellen zu wollen (wir berichteten). Am wahrscheinlichsten werden davon Dienste betroffen sein, die von Kindern häufig genutzt werden – etwa die Suche, Youtube oder auch Chrome. Wie USA Today nun berichtet, hat Google dabei noch immer keinen festen Zeitplan, sondern bezeichnet das Vorhaben als „Vollzeit-Bemühungen“.
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Dann müssten schon die Mobilfunkanbiet er einen gezielten Schutz drin haben.
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