Facebook: Quartalszahlen gehen durch die Decke, Aktie bricht ein

Veröffentlicht: 29.10.2014
imgAktualisierung: 29.10.2014
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.10.2014
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Facebook konnte Nutzerzahlen und Umsätze beträchtlich steigern. Doch die Zukunftsaussichten sorgten für Enttäuschung an der Börse - die Aktie stürzte ab.


Es könnte für Facebook kaum besser laufen. In den gigantischen Umsätzen und riesigen Gewinnen aus dem dritten Quartal zeigt sich die enorme Popularität und das Potenzial des sozialen Netzwerks. Doch trotz der erstaunlichen Höchstleistungen, die Facebook an den Tag legt, sind Anleger nicht zufrieden. Nach dem Börsenschluss rausche die Aktie in die Tiefe.

Facebook auf einem Smartphone

Bildquelle: Twin Design / Shutterstock.com

Werbung – das ultimative Zugpferd von Facebook

Ohne Werbung wäre Facebook am Ende, denn alles in allem werden rund 92 Prozent des Umsatzes allein durch Werbung erwirtschaftet. Und die Kassen klingen ordentlich: Das Vermarktungsgeschäft konnte im dritten Quartal 2014 einen Sprung um 90 Prozent auf 806 Millionen US-Dollar Nettoertrag verzeichnen.

Auch die Zahl der Mitglieder steigt weiter an: Mittlerweile sind über 1,3 Milliarden Nutzer in dem Netzwerk angemeldet und unterwegs – eine Steigerung von 14 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit bietet Facebook Werbetreibenden eine gewaltige potenzielle Zielgruppe.

Börse straft trübe Aussichten mit Aktienabsturz

Trotzdem blicken die Anleger besorgt in die Zukunft. Grund ist die Ankündigung von Facebook-Finanzchef David Wehner, nach der die Kosten und Ausgaben des Netzwerkes im kommenden Jahr um 55 bis 75 Prozent steigen könnten – ein beachtlicher Sprung.

Gleichzeitig soll das Umsatzwachstum im vierten Quartal bei gerade einmal 40 bis 47 Prozent liegen. Die Analysten freute diese Ankündigung keineswegs und die Aktie des Unternehmens stürzte nach Angaben der Welt nachbörslich um elf Prozent ab.

Veröffentlicht: 29.10.2014
img Letzte Aktualisierung: 29.10.2014
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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