OpenAI beerdigt KI-Video-Tool Sora

Veröffentlicht: 25.03.2026
imgAktualisierung: 25.03.2026
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 1 Min.
25.03.2026
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Sora-App auf einem Smartphone
MauriceNorbert / Depositphotos.com
OpenAI hat überraschend das Ende seiner KI-Video-App Sora angekündigt – ein Weckruf für alle, die auf das Tool gesetzt hatten.


Nur sechs Monate nach dem Launch ist Schluss: OpenAI schließt Sora, die Kurzform-Video-App, die nach ihrem Start viral gegangen war. Auf der Kurznachrichtenplattform X schrieb das Unternehmen schlicht: „We're saying goodbye to Sora“ – ohne jede Begründung.

Hinter der Entscheidung steckt offenbar knallharte Ressourcenplanung. Wie CNBC berichtet, zieht OpenAI bei kostspieligen Projekten die Bremse – auch im Hinblick auf einen geplanten Börsengang.

Disney-Deal über eine Milliarde Dollar geplatzt

Besonders spektakulär ist das Ende einer erst wenige Monate alten Partnerschaft. Disney hatte mit OpenAI eine dreijährige Lizenzvereinbarung geschlossen, die Nutzern ermöglicht hätte, Videos mit über 200 Figuren aus dem Disney-, Marvel-, Pixar- und Star-Wars-Universum zu erstellen. Dafür wollte der Konzern eine Milliarde Dollar in den KI-Anbieter investieren. Dieser geplante Milliarden-Dollar-Einstieg von Disney in OpenAI wird nun abgesagt, heißt es bei Variety.

Was jetzt für Online-Händler zählt

OpenAI hat angekündigt, zeitnah weitere Details zu veröffentlichen – darunter Zeitpläne für die Abschaltung der App und der API sowie Möglichkeiten, erstellte Inhalte zu sichern. Wer Sora für Produktvideos oder Werbemittel genutzt hat, sollte das jetzt aktiv angehen.

Langfristig zeigt der Fall: KI-Tools kommen und gehen schnell. Wer im E-Commerce auf KI-Videogenerierung setzt, könnte mit spezialisierten Anbietern wie Runway, Kling AI oder Pika stabiler fahren. Absolute Sicherheit gibt es in dem dynamischen Markt letztendlich aber nicht.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 25.03.2026
img Letzte Aktualisierung: 25.03.2026
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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