Wie sehr beeinflussen KI-generierte Inhalte und deren Kennzeichnung die Kaufentscheidung der potenziellen Kundschaft? Dieser Frage ist eine experimentelle Studie an der Hochschule Hannover nachgegangen. Das Ergebnis ist dabei überraschend: Für Probleme sorgen nämlich nicht die KI-Inhalte an sich, sondern die Kennzeichnung.
163 Teilnehmer:innen hatten in einem Online-Experiment jeweils vier Produktbilder (Kaffee, Schokolade, Jacke, Rucksack) hinsichtlich ihrer Einstellung zum dargestellten Produkt und ihrer Kaufabsicht bewertet. Bei der einen Hälfte der Bilder handelte es sich dabei um echte Fotos, bei der anderen Hälfte um KI-generierte Inhalte. Gleichzeitig wurden die Hälfte der Bilder mit dem Hinweis „KI-generiert“ versehen – egal, ob es sich dabei um eines der echten oder ein tatsächlich KI-generiertes Bild handelte.
Für die Teilnehmer:innen im Rahmen des Experiments spielte es offenbar weniger eine Rolle, ob ein Bild durch KI erstellt war oder nicht. Hier habe es bei der Einstellung zum Produkt „keinen nachweisbaren Unterschied“ gegeben, berichtet t3n. Bei der Kaufabsicht lagen die KI-Bilder sogar leicht vorne. Ein Ergebnis, das sich laut t3n auch mit anderen Studien deckt, nach denen KI-Inhalte besser als menschengemachte Bilder abschneiden, wenn es um Ästhetik und wahrgenommene Qualität geht.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben