OpenAI hat seinen Self-Serve Ads Manager für berechtigte Werbetreibende in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weiteren europäischen Märkten geöffnet. Gleichzeitig führt OpenAI seinen Service in Indien, dem Nahen Osten und Nordafrika ein, wie das Unternehmen verkündet. Damit erweitert der ChatGPT-Anbieter sein Werbegeschäft auf weitere Länder.
ChatGPT steuert auf die erste Umsatzmilliarde zu
Um als Werbetreibender in ChatGPT aktiv zu werden und ein Betakonto einzurichten, müssen Werbetreibende ein Onboarding durchlaufen und eine Verifizierung erhalten. Anschließend müssen Unternehmensinformationen hinterlegt und die Abrechnung und Zahlung konfiguriert werden. Wie Retail News schreibt, habe OpenAI mit dem eingeführten Ads Manager „die zuvor stärker von Direktvertrieb, Agenturen und Partnern geprägte Vermarktung für kleinere Unternehmen geöffnet“. Gleichzeitig bleibe die Vermarktung über Technologiepartner bestehen.
Obwohl sich das junge Werbegeschäft von ChatGPT noch im Aufbau befindet, konnte dieser Bereich bisher ein starkes Wachstum vorweisen. Nach Angaben von OpenAI haben ChatGPT Ads 200 Tage nach dem Start eine annualisierte Umsatzrate von einer Milliarde Dollar erreicht. Mittlerweile sollen sich dem Unternehmen zufolge zehntausende Werbetreibende auf der Plattform befinden.
Werbung anhand von Chat-Inhalten und persönlichen Informationen
Über ChatGPT soll den Nutzer:innen personalisierte Werbung ausgespielt werden, die auf ihren Chats und mit dem Chatbot geteilten Informationen beruht. OpenAI zufolge sollen die persönlichen Daten und Chat-Inhalte aber nicht mit den Werbetreibenden geteilt werden. Die Werbung soll zudem nicht unterschwellig in Antworten von ChatGPT untergebracht werden, sondern klar und deutlich als Werbung erkennbar sein.
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Michael Pohlgeers
Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.
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