Nachdem kürzlich Berichte auftauchten, die besagten, dass Google Drittunternehmen den Zugang zu privaten Gmail-Konten ermögliche und diese angeblich zum Teil sogar händisch analysiert werden würden, hat sich die Suchmaschine nun selbst dazu geäußert.

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In dieser Woche sah sich Google massiver Kritik ausgesetzt. Der Grund: Medien wie das Wall Street Journal enthüllten ein Verfahren, das beim E-Mail-Dienst Gmail zum Einsatz kommen soll. Demnach erhalten Drittunternehmen Zugriff auf die Posteingänge von Millionen Gmail-Kunden und können dadurch auch private Nachrichten lesen. Bei manchen soll dies automatisiert vonstattengehen – andere wiederum vollziehen das zum Teil händisch. Als Beispiele wurden insbesondere Reiseplaner sowie Preisvergleichsdienste genannt. Natürlich zogen diese Enthüllungen einen ordentlichen Aufschrei nach sich. Google selbst hat nun reagiert und sich in einem Blog-Eintrag zu diesem Verfahren geäußert. Der grundlegende Tenor, den Suzanne Frey, Director, Security, Trust & Privacy, Google Cloud, an den Tag legt, fällt tendenziell beschwichtigend aus. Getreu dem Motto: Alles halb so wild.
Diese Aussage versucht Frey mithilfe einiger Punkte zu belegen. Ihrer Ansicht nach gilt bei Google stets die Devise: „Der Schutz Ihrer Daten hat für uns oberste Priorität.“ Gleichzeitig erläutert sie grundlegend die Tatsache, dass das Unternehmen anderen Entwicklern die Integration von Gmail in ihren „E-Mail-Clients, Reiseplanern und CRM-Systemen“ erlaube. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Überprüfung von Entwicklern und ihren Apps […], bevor wir sie für den allgemeinen Gebrauch zugänglich machen, und wir geben sowohl Unternehmensadministratoren als auch einzelnen Verbrauchern Transparenz und Kontrolle dahingehend, wie ihre Daten verwendet werden“, betont Frey.
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