Damit Urheber bei der Verbreitung von Inhalten über Online-Plattformen nicht in die Röhre schauen, ist eine pauschale Ausgleichszahlung von Experten geplant. Es ist ein altes System, was sich offenbar noch immer bewährt.
Seit es Online-Plattformen wie YouTube oder Facebook gibt, brodelt die Urheberrechtsdebatte. Nutzer laden Inhalte hoch und teilen sie, für die sie weder das Urheberrecht noch irgendwelche Nutzungsrechte haben. Auf einer Konferenz der „Initiative Urheberrecht“ haben sich nun Experten um eine Lösung zu dem uralten Problem gemacht. Das Ergebnis der Überlegungen: eine pauschale Ausgleichszahlungen für Nutzungsrechte von Inhalten nach dem Vorbild der Geräte- und Leermedienabgabe für Privatkopien.
Eine solche Lösung könnte nach Ansicht des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) eine „möglichst einfache Rechtssicherheit“ für die Nutzer der Plattformen und einen Ausgleich für die Urheber der Inhalte bieten, berichtet Heise Online. Zudem könnte diese Lösung die Internetfreiheiten erhalten – anders als manch andere Entscheidungen von Gerichten, „die völlig lebensfremd gängige Praktiken infrage stellten wie das Verlinken oder Teilen von Inhalten“, schreibt Heise Online weiter. Das LG Hamburg hatte vergangene Woche mit einem solchen lebensfremden Urteil für große Aufregung in der Netzgemeinde gesorgt.
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