Die Welt befindet sich wie vor 20 Jahren wieder im Bann der Pokémon: Mit Erscheinen des neuen Smartphone-Spiels Pokémon Go, das auf Augmented-Reality-Elemente setzt, sind die kleinen Monster wieder in aller Munde – oder eben Tasche. Das ruft aber auch Kriminelle auf den Plan.

Bildquelle: Randy Miramontez / Shutterstock.com
Nintendo hat es wieder geschafft. Mit dem neuen Smartphone-Spiel Pokémon Go hat das Unternehmen einen großen Wurf gelandet und gezeigt, dass sein erfolgreichstes Franchise auch nach 20 Jahren noch sehr beliebt ist. Erst seit letzter Woche ist das Spiel in den USA veröffentlicht, doch auch hierzulande haben sich viele Fans eine inoffizielle APK heruntergeladen, um auch jetzt schon durch die Gegend zu laufen und die Pokémon zu finden und zu sammeln. Die Nutzerzahlen überzeugen und bringen die Server vom Hersteller Niantic schon an ihre Grenzen.
Doch die Beliebtheit des Spiels und die Sammelwut der Spieler rufen auch schon Kriminelle auf den Plan: In den USA soll eine Gruppe von Räubern das Spiel genutzt haben, um Überfälle durchzuführen. Wie Spiegel Online berichtet, sollen die 16 bis 18 Jahre alten Täter Pokémon Go-Spieler an einen abgelegenen sogenannten „Poké-Stop“ gelockt haben. Im Spiel kann man an diesen Orten Gegenstände ablegen oder auch einsammeln. Die Täter sollen dort aber zehn bis elf bewaffnete Raubüberfälle durchgeführt haben.
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