Großer Zusammenschluss auf dem Antiviren-Markt: Der tschechische Anbieter Avast will seinen Konkurrenten AVG übernehmen und bietet 25 US-Dollar pro Aktie. Das entspricht einem Kaufpreis in Milliardenhöhe.

Foto: Michael Pohlgeers | Händlerbund
Der Antiviren-Dienstleister Avast will seinen Konkurrenten AVG übernehmen. Wie AVG erklärt hat, befinden sich beide Unternehmen derzeit in Verhandlungen über die Übernahme. Avast biete demnach 25 US-Dollar pro Aktie, was einem geschätzten Übernahmebetrag von insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar (1,17 Mrd. Euro) entspricht. Durch die Übernahme will Avast sein Wachstum verstärken und auch seine technologische Plattform weiter vertiefen. Zudem will das Unternehmen sich auch in weiteren Märkten etablieren.
„Die technologische Tiefe und geografische Reichweite werden Avast helfen, Kunden mit weiterentwickelten Sicherheitsangeboten im Kerngeschäft zu versorgen und auch neue Innovationen in aufstrebenden Märkten anzubieten, wie etwa Sicherheit für Internet-of-Things-Geräte“, heißt es.
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