Am 9. Juni ist Europawahl und dementsprechend werden die Parteien derzeit auf ihre Inhalte abgeklopft. Im Fokus steht dabei auch die Digitalpolitik, die nicht wenige für einen entscheidenden Faktor halten – gerade in Deutschland, das nicht eben als Digitalisierungs-Vorreiter bekannt ist. Eine Bitkom-Umfrage belegt, dass sich die deutsche Politik in den Augen der Wähler:innen damit nach wie vor schwertut. Die beste Schulnote in Sachen Digitalpolitik erhält dabei die CDU/CSU – für die das Fazit mit 2,8 aber auch nur befriedigend ausfällt. Dahinter folgen die Grünen mit einer Durchschnittsnote von 2,9.
Die Grünen erhalten damit von den derzeitigen Regierungsparteien das größte Vertrauen. Die FDP erhält eine 3,6 und die SPD nur eine 3,9 – das wäre zwar nicht versetzungsgefährdet, es zeugt aber nicht unbedingt von großem Vertrauen in die digitalpolitische Expertise der Parteien. „Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich zwar eine anspruchsvolle digitalpolitische Agenda verordnet, allerdings verfängt dies in der Bevölkerung offenkundig kaum. Die Menschen wollen nicht nur gute Programme, sie wollen praktische Erfolge sehen“, legt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst den Finger in die Wunde.
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