So schützen sich Unternehmen jetzt vor der Masche
Eine mögliche Herangehensweise ist es jetzt, Bestellungen von Neukunden stets mit genauerer Kontrolle zu handhaben. Dies sollten Händler:innen insbesondere dann tun, wenn die Lieferadresse von der Rechnungsadresse abweicht. Im Falle von Unternehmen A werden künftig so geartete Bestellungen mit einem kurzen Telefonat verifiziert. Das ist natürlich ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der Zeit und Ressourcen kostet, kann im Zweifelsfall aber mehrere Tausend Euro retten.
Auch dem Zahlungsdienstleister Billie ist natürlich daran gelegen, seinen Kund:innen ein sicheres Umfeld zu bieten, bei dem Betrug keine Chance hat. Die Krux liegt darin, dass die Zahlungsabwicklung einerseits bequem und kundenfreundlich sein soll – aber gleichzeitig sicher. Denn Sicherheit bedeutet immer einen Mehraufwand, sei es durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder sogar Schritte wie einen ID-Check über eine Kamera.
Billie-Mitgründer Dr. Matthias Knecht sagte im Telefonat mit OnlinehändlerNews, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Dienstes daher vor allem im Hintergrund ablaufen. Dabei werden nicht nur IP-Adressen kontrolliert und mit vorherigen Daten abgeglichen, sondern auch Warenkörbe analysiert, um bestimmte bekannte Betrugsmuster zu identifizieren. Werden Unsicherheiten festgestellt, triggert das System im Bedarfsfall die Abfrage eines Einmalpasswortes (One-Time Password, OPT).
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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Antwort der Redaktion
Hallo Sabine,
das kommt auf den Einzelfall an. Da die Betrüger aber oft nicht dingfest gemacht werden können, bleiben viele auf dem Schaden sitzen.
Beste Grüße
die Redaktion
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Wenn eine Lieferung an eine abweichende Adresse als die Rechnungsadress e erfolgt, dann stimmt irgendetwas mit der Credit policy des Unternehmens nicht.
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