Wer potenzielle Hackerangriffe bislang nicht ernst genommen hat, sollte spätestens jetzt für entsprechenden Schutz sorgen, denn das Beispiel des Cloudproviders Cloudnordic zeigt, dass Cyberattacken nicht nur lästig sind, sondern Unternehmen existenziell bedrohen können. Cloudnordic aus Dänemark wurde im August 2023 von Cyberkriminellen angegriffen – und ist jetzt pleite. Wie Golem mit Verweis auf dänische Medien berichtet, die sich auf eine Änderung im Unternehmensregister des Landes beziehen, handele es sich um eine „Zwangsauflösung“ des Unternehmens.
Nach dem Cyberangriff am 18. August 2023 erklärte Cloudnordic, dass bei der Ransomware-Attacke ein Großteil der Kundendaten unwiederbringlich verloren gegangen sei. Die Angreifer waren in die Verwaltungssysteme des Unternehmens eingedrungen und hatten dabei sowohl interne Daten als auch jene der Kund:innen verschlüsselt. Dass die Kriminellen das überhaupt geschafft haben, lag wohl an einem Serverumzug. Verwaltungs- und Backup-Systeme von Cloudnordic befanden sich dabei zeitweise in einem gemeinsamen Netzwerk mit Servern, die offenbar schon vorher kompromittiert waren.
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Nach langem Hin und Her hat man sich auf einen kleinen Betrag von 400 EUR geeinigt.
Man musste abwiegen und der Betrag ist verkraftbar gewesen, wenn es keinen Erfolg gibt.
Alternativen gab es, aber mit Erfolgsaussicht en gegen null und noch höheren Kosten.
Am Ende ist alles gutgegangen und der Müll hatte dann 400 gekostet.
Jeder muss für sich abwiegen, was ihm die Daten bedeuten und ob es eine Chance gibt, an die Daten wieder ran zukommen. Datenretter konnten hier keine gute Prognose aufstellen ...
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