Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in viele Online-Shops gehalten. Mit KI lässt sich effektiver personalisieren, Chatbots können Fragen beantworten, automatisierte Algorithmen passen Suchergebnisse an. Das Problem: Solche Features nutzt mittlerweile die ganze Branche, aber wie setzt man sich von der Konkurrenz ab? Für Sören Stamer, CEO und Mitgründer von CoreMedia, ist der entscheidende Faktor nicht noch mehr Technisierung, sondern die „menschliche Note“.
Im Interview mit OHN erklärt Stamer, was er damit meint, wo KI an Grenzen stößt und was sie längst besser kann als jeder Mensch es könnte. Am Ende kommt es auf den „richtigen“ KI-Einsatz an.

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Stattdessen beschränkt sich der KI-Einsatz bisher überwiegend darauf, dass die KI anhand meiner Frage den Datenbestand nach gleichlautenden Begriffen absicht und mir Auszüge aus den Produktdetails, den versandbedingun gen etc. präsentiert - also alles Dinge, die ich auch selber lesen kann - und tatsächlich gehöre ich zu den Menschen, die erstmal selbst lesen und nach Antworten suchen, z.B. unter Versand, Rückgabe oder FAQ.
Aber in Zeiten von Insta und TikTok wird Selbst-Lesen ja zur aussterbenden Eigenschaft.
Wenn man seine Produkte und den Shop vernünftig mit Informationen bestückt und pflegt, erübrigen sich Chat-Bots eigentlich komplett.
Das einzig Sinnvolle, was ein Chatbot einmal gemacht hat, war mich zur bewusst verborgenen Hotline weiterzuleiten.
Früher konnte man einfach die angegebene Nummer unter "Kontakt" wöhlen... Heute braucht es Künstliche Intelligenz dafür.
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