Wenn es mit freundlichen Worten nicht klappt, dann muss man eben drohen. Nach dieser Devise handeln seit Kurzem offenbar Kriminelle im Zuge einer neuen Betrugsmasche. Seit Beginn des Monats erhalte die Polizei in Schleswig-Holstein vermehrt Meldungen über Fälle, in denen Personen Erpressungsmails erhalten haben, die zur Zahlung von Bitcoin auffordern. Die Angreifer behaupten darin, sie hätten die persönlichen Daten des Opfers über das Smartphone gehackt.
Über Sicherheitslücken (spezifiziert werden diese nicht) seien sie in das Betriebssystem des Handys gelangt und hätten nun vollen Zugriff auf die Daten. In der Erpresser-Mail wird gedroht, sensible Daten an Bekannte, Freunde, Kollegen und soziale Medien zu verschicken, wenn das Geld in Form der Kryptowährung nicht gezahlt wird. Zudem wird sogar mit physischer Gewalt gedroht. Die Angreifer würden „ihre Jungs“ vorbeischicken, wenn man nicht kooperiert. Heise zitiert wie folgt aus einer entsprechenden E-Mail: „Sie werden dir alles nehmen was du hast und weil du uns extra arbeit gemacht hast wird dann noch der ein oder andere Knochen bei dir brechen. (sic)“
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