Der Digitalverband Bitkom sieht sich eigentlich als „strikt überparteiliche Organisation“. Auch wenn seine Werte nicht uneingeschränkt mit einer Partei übereinstimmen, hält er sich mit politischen Meinungsäußerungen eigentlich zurück. Die Sorge muss groß sein, wenn er eine dezidierte Warnung vor einer einzelnen politischen Partei ausspricht. Mit einem Positionspapier warnt der Verband aber nun explizit vor einer Regierungsbeteiligung der AfD. Würden deren Positionen umgesetzt, dann „würde die digitale Wirtschaft beschädigt und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit massiv belastet“, heißt es in dem Papier.
„Deutschlands digitale Wirtschaft steht für Innovation und Internationalität, für eine offene Gesellschaft, weltweiten Austausch und permanenten Wandel. Die digitale Wirtschaft entwickelt Technologien, die Menschen auf der ganzen Welt verbinden, Grenzen überwinden und die Entstehung einer globalen Gemeinschaft fördern“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. In dem Positionspapier beschränkt sich der Digitalverband nicht auf vage Sorgen vor dem Weltbild der AfD, sondern blickt gezielt auf Punkte im Parteiprogramm, die er als Gefahr für die deutsche Digitalwirtschaft ausmacht.
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