Ob die Cannabis-Legalisierung tatsächlich im April kommt, ist noch gar nicht klar, denn Mitglieder des Bundesrates drängen auf eine Verschiebung in den Herbst. Die Bundesregierung muss sich viel Kritik für das Gesetz gefallen lassen und dabei geht es nicht nur um Bürokratie oder Kriminalität, sondern auch um den Datenschutz. Denn dieses Thema könnte künftig für ernsthafte Probleme sorgen. Laut Netzpolitik droht die Legalisierung zu einem „Datenschutzalbtraum“ zu werden.
Das hat vor allem mit dem Konzept der Anbauvereinigungen zu tun. Noch einmal kurz zusammengefasst: Es ist vorgesehen, dass neben dem Eigenanbau von maximal drei Pflanzen sogenannte Anbauvereinigungen oder „Cannabis Clubs“ für Anbau und Vertrieb verantwortlich sind. Diese dürfen höchstens 500 volljährige Mitglieder aufnehmen, die in Deutschland leben. Damit das aber auch überprüft werden kann (es soll jährliche Kontrollen geben), müssen die Vereinigungen Mitgliederlisten führen, in die neben persönlichen Daten auch die Cannabis-Menge, durchschnittlicher THC-Gehalt und Abgabedaten eingetragen werden.
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Die Schweiz hat das Thema seit Jahrzehnten bestens im Griff. Copy Paste - fertig!
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