Microsoft investiert weiter in seine KI-Strategie: Wie der Konzern in einem Blogbeitrag erklärt, hat man sich auf eine mehrjährige Partnerschaft mit dem französischen Start-up Mistral geeinigt. Mistral wurde erst vor zehn Monaten gegründet und entwickelt große Sprachmodelle – ähnlich also wie OpenAI, an dem Microsoft bereits beteiligt ist. Das Start-up wird derzeit auf einen Wert von etwa zwei Milliarden Euro geschätzt. Genau wie die OpenAI-KI ChatGPT werden auch die Entwicklungen von Mistral auf Microsofts Azure-KI-Plattform verfügbar sein. Im Zuge der Partnerschaft werde Microsoft auch eine kleine Beteiligung an Mistral übernehmen, wie The Verge mit Verweis auf die Financial Times berichtet.
Mistral hat gerade erst ein neues KI-Modell angekündigt, das auf den Namen Mistral Large hört. Dieses soll so fortschrittlich sein, dass es als Konkurrenz zu GPT-4 von OpenAI gesehen werden kann, wird aber anders als vorherige Modelle nicht quelloffen sein. „Mit der hochmodernen KI-Infrastruktur von Azure erreichen wir einen neuen Meilenstein in unserer Expansion“, sagt Mistral-CEO Arthur Mensch. Gemeinsam mit Microsoft sei man bestrebt, „die KI-Branche entscheidend voranzubringen“.
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