Der Hype um künstliche Intelligenz weckt nicht nur Hoffnungen, sondern auch Ängste. Eine KI-Apokalypse klingt dabei wie Science-Fiction, spielt aber offenbar sogar in den Köpfen der Expert:innen eine Rolle. Um ein mögliches Horror-Szenario zu verhindern, hat sich ein Team aus Wissenschaftler:innen der Universitäten Cambridge, Harvard und Toronto und auch des ChatGPT-Entwicklers OpenAI nun mit dem Thema befasst. KI müsse auch über politische Regulierung wie etwa den AI Act in Europa hinaus „fundamental“ reguliert werden, heißt es dabei laut Heise.
Um das zu bewerkstelligen, müsse man schon bei der Hardware ansetzen. Um leistungsfähige KI zu schaffen, benötige es hochleistungsfähige Halbleiter-Chips. Deren Verkäufe müssten weltweit verfolgt werden. Zudem müssen Chips den Forscher:innen zufolge mit einem Kill-Switch versehen werden, um sie zur Not aus der Ferne abschalten zu können. Ihr Vorschlag: Ein globales Register für Verkäufe von KI-Chips. Damit könnten diese stets verfolgt werden, auch wenn sie etwa in andere Länder exportiert werden. Dies bekämpfe gleichzeitig den Schmuggel entsprechender Komponenten. Der Kill-Switch wiederum könnte direkt in das Silizium der Chips integriert werden, um „böswillige Anwendungen“ zu verhindern.
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