Der Hype um KI-Tools lässt nicht nach und mittlerweile traut sich kaum noch ein E-Commerce-Player ganz ohne ein solches auszukommen. Dabei steckt ein gewisses Ausmaß KI mittlerweile in fast allem Digitalen drin: sei es der Algorithmus, der das eigene Social-Media-Feed bestimmt oder der Vorschlag einer bestimmten Kategorie beim Einstellen eines Artikels auf Ebay.
Wie mein Kollege Christoph Pech erst letztes Jahr in unserer Themenreihe Marktplätze beleuchtete: KI ist schon lange „der Elefant im Hintergrund“. Aber aktuell reicht es eben nicht mehr aus, einen Elefanten im Vorgarten zu haben. Da muss schon ein Ferrari daneben stehen. Der Ferrari steht in dieser Allegorie für das prestigeträchtige eigene KI-Projekt.
Vor allem Amazon überschlägt sich dahingehend mittlerweile. Fast jeden Monat erscheint ein neues KI-Feature, angefangen von einem KI-Größenfinder für Mode bis hin zur KI-generierten Zusammenfassung bestehender Bewertungen.
Doch was hat der Ottonormal-Online-Shop von all diesen Entwicklungen eigentlich, wenn er nicht gerade hauptsächlich auf dem Amazon-Marktplatz verkauft? Im Folgenden schauen wir uns mal genauer an, an welchen Stellschrauben KI als Öl im Getriebe des gut laufenden E-Commerce-Motors dienen kann.
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