Datenlecks, Ransomware-Attacken oder das Lahmlegen kritischer Infrastruktur: Cyberangriffe fürchten Unternehmen weltweit derzeit am allermeisten. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Firmen benannte Hacker-Attacken als größtes unternehmerisches Risiko, ermittelte die Allianz-Versicherung in ihrer jährlichen Auswertung „Risk-Barometer“. Für die diesjährige Untersuchung wurden über 3.000 Risikoexpert:innen aus 92 Ländern nach ihren Top-Unternehmensrisiken befragt.
Neben Cyberkriminalität stellen für Unternehmen weltweit, unabhängig von ihrer Größe, generelle Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen weitere enorme Unsicherheitsfaktoren für das eigene Geschäft dar. „Die Top-Risiken und größten Aufsteiger im diesjährigen Risk-Barometer spiegeln die großen Herausforderungen – Digitalisierung, Klimawandel und ein unsicheres geopolitisches Umfeld – wider, mit denen sich Unternehmen auf der ganzen Welt auseinandersetzen müssen“, kommentiert Petros Papanikolaou, CEO von Allianz Commercial, zu den Untersuchungsergebnissen. „Extreme Wetterereignisse, Ransomware-Attacken oder regionale Konflikte strapazieren die Widerstandskraft von Lieferketten und Geschäftsmodellen auch in diesem Jahr“, so Papanikolaou.
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