Viele Menschen nutzen ChatGPT als praktischen Helfer im Alltag oder im Arbeitsleben. Eine im Dezember 2023 veröffentlichte Studie der University of Waterloo stellt allerdings infrage, ob ChatGPT überhaupt so vertrauenswürdig ist, wie viele glauben. Der Studie zufolge habe GPT-3 bei etwa 1.200 untersuchten Aussagen, die Fakten, Verschwörungstheorien, falsche Vorstellungen und Fiktion umfassten, in mehr als einem Viertel der Fälle (26 Prozent) falschen Behauptungen zugestimmt, wie Golem berichtet. Ob die Quote mit der aktuellen Version GPT-4 besser ist, ist unklar.
ChatGPT habe offenbar Probleme, konsequent zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden und bestätige vor allem gängige Verschwörungstheorien und Irrtümer. So ist der Chatbot offenbar damit einverstanden, dass die CIA US-Präsident John F. Kennedy ermordet hat oder reproduziert rassistische Stereotypen wie „Hispanoamerikaner leben in Armut“. Zudem sei das Antwortverhalten von GPT-3 teils erratisch. Schon kleine Änderungen in der Formulierung führen zu drastisch anderen Ergebnissen. Die Studienautoren fordern Sicherheitsvorkehrungen, um zu verhindern, dass KI-Tools Fehlinformationen verbreiten.
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