Die deutschen Medienanstalten nehmen große Internetplattformen ins Visier. Facebook, Instagram, X und Co. müssten künftig stärker auf ihre Meinungsmacht hin überprüft werden. „Wichtig wäre in einem ersten Schritt, ein Monitoring zu beginnen, das die Effekte von globalen Plattformen beobachtet“, erklärte Wolfgang Kreißig, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten, gegenüber der Deutschen Presseagentur.
Im Fokus stehe laut Golem vor allem der Bereich der Medienkonzentration. Medienwächter beobachten bislang, ob Rundfunkunternehmen zu viel Einfluss und damit zu viel Meinungsmacht in Deutschland erlangen. Das Medienkonzentrationsrecht, um das es im Kern geht, beschränkt sich aber auf TV-Unternehmen. Das halten die Medienanstalten für überholt. Zum Wohle der Vielfaltssicherung in der Medienbranche müsse dies ausgeweitet werden. Das fordert auch Kreißig gegenüber der DPA.
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