Meinungen gehen auseinander
Was die Sicherheit beziehungsweise Gefahren durch KI ausgeht, gehen die Meinungen dabei jedoch deutlich auseinander. So hat dieses Jahr gezeigt, dass durch Menschenhand gesteuertes Schindluder mit KI durchaus Gefahren birgt: beispielsweise durch Deepfakes verbreitete Falschmeldungen oder erstellte Pornografie. Auch im Hause Google gibt es durchaus andere Stimmen: so äußerte Mustafa Suleyman, Mitbegründer von Google Deepmind, noch im August, dass er es für möglich halte, dass KI eines Tages ein tödliches Virus erstellen könne.
Das Experiment von Ng weist dabei auch deutliche Schwächen auf. Mit ChatGPT testete er schließlich nur einen Chatbot. Dessen Aufgabe liegt im Automatisieren, Beantworten von Fragen und Auswerten von Informationen. So hat ChatGPT weder Zugriff auf Killerviren noch Atomwaffen, um einen der von Ng geprüften Prompts umzusetzen.
Was das Experiment also nachwies, ist lediglich, dass ChatGPT uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht alle umbringen wird. Wie es um andere KI-Anwendungen steht, ist dadurch nicht abschließend geklärt.
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