Der frühe Vogel – der Branchennews-Überblick am Morgen:
- Großer Stellenabbau bei Bosch
- Threads startet wohl am 14. Dezember in der EU
- Die Inflationsrate sinkt, aber Lebensmittel bleiben teuer
Der weltweit größte Automobilzulieferer Bosch will im kommenden Jahr zahlreiche Arbeitsplätze abbauen. Im Bereich Forschung und Entwicklung sollen 10 bis 15 Prozent der Stellen entfallen. An den deutschen Standorten in Stuttgart und Schwieberdingen soll dies etwa 1.500 Jobs betreffen, meldet die Zeit mit Verweis auf das Branchenblatt Automobilwoche sowie Insiderberichte, die das Unternehmen bestätigte.
Eine Konzernsprecherin sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters von einem konkreten Anpassungsbedarf von bis zu „1.500 Personalkapazitäten“, berichtet hierzu die Tagesschau. Demnach soll es Kürzungen bis Ende 2025 in den Bereichen Entwicklung, Verwaltung und Vertrieb geben. Gespräche mit dem Betriebsrat würden bereits laufen. Man setze auf „die interne Vermittlung von Mitarbeitern in andere Bereiche, auf das Angebot von Qualifizierungsprogrammen für Wachstumsbereiche, aber auch Vorruhestandregelungen oder freiwillige Aufhebungsvereinbarungen“, hieß es.
Als Grund für die Maßnahme gilt die Transformation in der Branche hin zur Elektromobilität, bei dem es einen geringeren Beschäftigungsbedarf gebe. „Eine schwache Weltwirtschaft, die anhaltende Inflation, entstanden unter anderem durch gestiegene Kosten bei Energie und Rohstoffen, sowie negative Wechselkurseffekte verschärfen die Situation“, so die Bosch-Unternehmenssprecherin.
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