Bei Nicht-Einhaltung des Gesetzes drohen Haft- und hohe Geldstrafen
Die durch die Ofcom vorgelegten Vorschläge sind zunächst erstmal nur ein Entwurf und die Behörde ist offen dafür, diese gemeinsam mit den Plattformen zu überdenken und zu finalisieren. Die Finalisierung der akzeptierten Altersverifikationsmethoden ist für Anfang 2025 vorgesehen. Erst danach werden diese auch verbindlich greifen.
Was der Behörde jedoch bereits jetzt klar ist, ist, dass simplere Verifikationsmethoden im digitalen Zeitalter nicht länger Bestand haben können. So bestätigt Melanie Dawes, Vorstandsvorsitzende der Ofcom: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass schwächere Methoden – wie z. B. die Selbstdeklaration des Alters durch die Nutzer – diesen Standard nicht erfüllen können.“
Plattformen, welche sich den Anfang 2025 gesetzten Vorgaben widersetzen, drohen neben Haftstrafen auch hohe Bußgelder. Diese können zwischen 21 Millionen Euro oder 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes liegen.
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