Das Google-Tochterunternehmen DeepMind, das sich auf die Entwicklung von KI-Anwendungen konzentriert, hat in dieser Woche GraphCast vorgestellt. Damit lassen sich Wetterprognosen erstellen. Und offenbar kann GraphCast das besser und schneller als bisher verwendete Programme. Aus einer Studie, die im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht wurde, geht hervor, dass GraphCast bei 90 Prozent der Metriken, die für Drei- bis Zehntagesvorhersagen genutzt werden – etwa Temperatur, Windgeschwindigkeit oder Luftfeuchtigkeit – besser als das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMV) sei, so der Spiegel.
Damit schlägt Googles KI-Tool nicht irgendjemanden, sondern das Forschungsinstitut, dessen Prognosen als weltweit führend gelten. Die Ergebnisse des EZMW werden an die Wetterdienste von Staaten, auch Deutschland, übermittelt, die dann für deren mittelfristige Prognosen genutzt werden. Das Institut selbst zeigt sich beeindruckt von den Vorhersagen von GraphCast. Matthew Chantry, der beim EZMW die Abteilung für Maschinelles Lernen leitet, bestätigt, dass GraphCast bei Vorhersagen präziser sei.
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