Am Wochenende schrieb Elon Musk auf X: „Starlink wird Verbindungen zu international anerkannten Hilfsorganisationen in Gaza unterstützen.“ Das sorgt nun für scharfe Kritik aus Israel. Der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karhi antwortete Musk: „Israel wird alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um dies zu bekämpfen.“ Laut Karhi würde die Hamas das Satellitensystem für Terrorzwecke missbrauchen, so der Spiegel. Darüber bestehe kein Zweifel und das wisse auch Elon Musk.
Eigentlich führen Israel und SpaceX gerade Gespräche über eine vorgezogene Freischaltung von Starlink im Land. Der Start war für 2024 vorgesehen. Für Karhi sei der Einsatz von Starlink nur unter einer Bedingung denkbar: „Vielleicht wäre Musk bereit, die Freilassung unserer entführten Babys, Söhne, Töchter, älteren Menschen als Bedingung (für den Einsatz von Starlink) zu nennen. Alle von ihnen!“ Geschehe dies nicht, werde Israel alle Verbindungen mit Starlink kappen.
Darauf reagierte Musk, indem er erklärte: „Wir sind nicht so naiv. Bisher hat kein Starlink-Terminal von Gaza aus versucht, eine Verbindung aufzubauen. Wenn das passiert, werden wir außerordentliche Maßnahmen ergreifen, um zu bestätigen, dass es *nur* zu humanitären Zwecken genutzt wird.“ Man werde zudem eine Sicherheitsüberprüfung sowohl mit der US- als auch mit der israelischen Regierung durchführen, bevor Starlink eingeschaltet wird. Die Lage in Gaza ist schwierig. Zwischenzeitlich war die Region fast vollständig vom Internet abgeschnitten.
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