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43 Menschen befreit: Eingesperrt und zum Onlinebetrug gezwungen

Veröffentlicht: 10.10.2023
imgAktualisierung: 10.10.2023
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.10.2023
img 10.10.2023
ca. 2 Min.
Menschen im düsteren Büro
© Pitchayaarch Photography / shutterstock.com
In Peru flog ein Menschenhandelsring auf. Die eingesperrten Opfer wurden zur Teilnahme an Onlinebetrugsmaschen gezwungen.


Immer wieder berichten wir auf OnlinehändlerNews über zahlreiche Online-Betrugsmaschen. Ganz egal, ob der vermeintliche Europol-Anruf oder die angeblich falschen Kreditkartendaten: derartige Maschen nerven und können für Opfer auch teuer werden. Viel schlimmer trifft es jedoch teilweise die Personen auf der anderen Seite. Denn manche Verbrecherbanden rekrutieren ihre Mitarbeitenden nicht gerade auf Freiwilligenbasis. Wie der Spiegel berichtet, befreite die hiesige Polizei in Peru jetzt 43 Personen malaysischer Staatsbürgerschaft aus einem Callcenter. Die Opfer wurden dort gegen ihren Willen zur Teilnahme an Betrugsmaschen gezwungen.

Opfer sollten sich als Banker ausgeben und Bankdaten erbeuten

Die 43 Menschen wurden aus einem Gebäude im Stadtteil La Molina in der peruanischen Hauptstadt Lima aufgespürt. Dort führte die Polizei am 7. Oktober eine Razzia durch, nachdem Ermittlungen im Falle des Macau-Betrugs zum Standort geführt hatten.

Beim so genannten Macau-Betrug geben sich Callcenter-Angestellte als Bankmitarbeitende aus und versuchen so, entweder Bankdaten zu erbeuten oder die eine Überweisung zu erzwingen. Den Ermittlungen zufolge stecken Verbrechersyndikate aus China und Taiwan hinter der Masche.

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Kriminelle locken mit gefälschten Stellenanzeigen

Derartige Syndikate rekrutieren ihre Callcenter-Angestellten des Öfteren über dubiose Stellenanzeigen im Internet. Diese versprechen gute Anstellungen, sobald die oft aus dem Ausland kommenden künftigen Mitarbeitenden aber im Land sind, werden Sie in den Callcentern festgehalten und zur Teilnahme an den Betrügereien gezwungen.

Für die 43 jetzt befreiten Personen geht es nach einer Befragung zurück nach Malaysia. Die malaysische Botschaft ist an der Rückführung beteiligt. Welche konkreten Stellenanzeigen sie nach Peru lockten, behält die Polizei vorerst unter Verschluss. 

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Veröffentlicht: 10.10.2023
img Letzte Aktualisierung: 10.10.2023
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

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