Dieser Artikel ist Teil unserer Marktplatz-Themenreihe: Diese beleuchtet in verschiedenen Beiträgen nicht nur wichtige Zahlen und Fakten von Amazon, Ebay und Co., sondern stellt Händlerinnen und Händlern auch Tipps rund um Marketing, Anzeigen, SEO oder Internationalisierung auf Marktplätzen bereit. Außerdem finden sich Erfahrungsberichte und Interviews zu spezifischen Online-Plattformen wie Temu, Wish und Shein.
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Im Jahr 2001 habe ich das erste Mal etwas auf Amazon bestellt, wie die Bestellhistorie verrät: Das Freespace 1+2 Battlepack (ein Videospiel), das SideWinder Precision 2 (ein Joystick, ohne den sich Weltraumspiele damals nicht wirklich steuern ließen) und zwei CDs (die Älteren werden sich erinnern) der zu Recht längst vergessenen Hard-Rock-Bands (man sagte auch mal Hair Metal dazu) Cinderella und Bonfire. Letztere sind aber tatsächlich noch immer aktiv, wie ein Blick in die Wikipedia-Seite verrät. Es waren andere Zeiten. Für mich mit meinen gerade 15 Lenzen, aber vor allem natürlich für Amazon.
Die Webseite sah damals nicht nur anders aus als heute, sie funktionierte auch noch grundlegend anders. Die Produktsuche war ein Glücksspiel, ein sinnvoller Algorithmus ließ sich kaum erkennen. Produktinformationen waren rudimentär, Bilder waren auf das Nötigste reduziert und Bewertungen spielten noch nicht annähernd die Rolle, die sie heute spielen. Und: Von Automatisierung war kaum etwas zu erkennen. Das galt nicht nur für Amazon, es war ganz generell eben noch ein eher frühes Stadium des Masseninternets. Das hat sich dankenswerterweise in den letzten 20 Jahren geändert. Einer der großen Gamechanger war und ist dabei künstliche Intelligenz.
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