Der frühe Vogel – der Branchennews-Überblick am Morgen:
• Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde angegriffen
• Rewe zieht eine erste Bilanz nach dem Aus des Papierprospekts
• Die Bundesnetzagentur mahnt zur Sparsamkeit beim Gas
Hacker haben die Finanzaufsicht Bafin ins Visier genommen und die Website der Behörde angegriffen. In Folge war der Online-Auftritt seit vergangenem Freitag, 1. September 2023, nur eingeschränkt erreichbar. In einer offiziellen Mitteilung wurde der Angriff als sogenannte DDoS-Attacke („Distributed Denial of Service“) eingestuft, bei der Kriminelle einen Server mit einer massiven Anzahl an Anfragen bombardieren, um diesen zu überlasten und außer Betrieb zu setzen.
„Die BaFin hat entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen und unmittelbar nach Einsetzen des Angriffs Abwehrmaßnahmen in Gang gesetzt, die auch greifen“, schreibt die Behörde. Aufgrund dieser Maßnahmen sei es dann auf der Website für Besucherinnen und Besucher zu besagten Einschränkungen gekommen.
Bereits zu Beginn des Jahres gab es einen digitalen Angriff auf deutsche Unternehmen: Mehrere Flughäfen auf dem Bundesgebiet wurden ebenfalls Opfer entsprechender DDoS-Angriffe. Die Online-Präsenzen von den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund, Hannover, Nürnberg sowie Erfurt-Weimar seien damals zeitweise ausgefallen, erinnert das Manager Magazin. Ähnlich erging es im Mai 2022 den Webseiten verschiedener hiesiger Behörden und Ministerien, die Ziel der russischen Hackergruppe „Killnet“ wurden. Betroffen waren damals etwa das Verteidigungsministerium, aber auch die Bundespolizei, der Bundestag und diverse Landespolizeibehörden.
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