Wer sich in Google Maps in Street View umsehen wollte, konnte in Deutschland in den letzten Jahren nur vereinzelte Regionen und Städte besichtigen. Und dann zeichnete sich das deutsche Street View vor allem durch eine Sache aus: die zahlreichen Verpixelungen (oder auch „blurs“).
Denn im Jahr 2010 sorgten Datenschutz-Bedenken dafür, dass viele Deutsche ihre Wohnhäuser verpixeln ließen, um sich nicht in den Vorgarten schauen zu lassen. Beschwerte sich eine Partei aus einem Mehrfamilienhaus, wurde kurzerhand der gesamte Block verpixelt. In der Geoguessr-Community erhielt Deutschland deshalb den Spitznamen „Blurmany“ und war dadurch herrlich leicht zu erkennen.
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