Fußballspiele, Schiedsrichterentscheidungen und Spielerleistungen werden in sozialen Medien in Echtzeit diskutiert, kritisiert und analysiert. Nicht immer aber konzentrieren sich die Äußerungen auf das Sportliche. Rassismus und Sexismus sind weit verbreitet, online kommen oft Drohungen und Anfeindungen hinzu. Um dagegen vorzugehen, setzten die FIFA und die internationale Spielergewerkschaft Fifpro schon bei der Weltmeisterschaft der Männer im vergangenen Jahr eine KI-basierte Software ein, um entsprechende Kommentare online aufzuspüren.
Der sogenannte Social Media Protection Service (SMPS) soll auch bei der kommenden WM der Frauen wieder eingesetzt werden. Die Männer-WM in Katar war ein Testlauf, dessen Ergebnisse die FIFA nun vorgestellt hat, wie der Spiegel berichtet. Über das gesamte Turnier wurden demnach über 20 Millionen Posts auf Facebook, Instagram, TikTok, Twitter und YouTube gescannt. Vor allem die Accounts der Spieler und Trainer wurden dabei ins Visier genommen.
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