Die bisher unter dem Decknamen „Project 92“ entwickelte Twitter-Alternative aus dem Hause Meta scheint nahezu vollendet. Ende letzter Woche stellte das von Chief Product Officer Chris Cox geleitete Team den Mitarbeitenden des Konzerns die App vor. Wie der Spiegel unter Berufung auf The Verge berichtet, ähnele diese deutlich Instagram, verzichte aber auf Bilder. Wie auch auf Instagram lassen sich Beiträge verfassen, liken, kommentieren, reposten und direkt teilen.
Anders als Twitter basiert die neue App auf dem dezentralen Social-Media-Protokoll ActivityPub, welches durch das World Wide Web Consortium entwickelt wurde. Dadurch könnten Nutzer:innen Inhalte und Daten eines Accounts direkt auf andere soziale Netzwerke, die auf dem gleichen Protokoll basieren, transferieren. Ob Meta diese Funktion freischalten wird, bleibt jedoch abzuwarten. Darüber hinaus wird die neue App das Account-System von Instagram nutzen. Das erleichtert Influencer:innen das Übertragen der Nutzerdaten von bestehenden Accounts.
Um der App, die „so schnell es geht“ veröffentlicht werden soll, eine kleine Starthilfe zu geben, sollen zudem einige bekannte Persönlichkeiten rekrutiert werden. Im Gespräch seien bereits Oprah Winfrey und der Dalai Lama. Cox gab an, dass es zahlreiche Anfragen nach einer Plattform gegeben habe, welche „vernünftig geführt“ würde.
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