Komitee mit „Bot-Armee“ gegen die Konkurrenz
Yu, der bereits vor einiger Zeit entlassen wurde, erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Der ehemalige Angestellte klagt gegen Bytedance, weil er der Ansicht ist, dass seine Entlassung unrechtmäßig war. Für TikTok selbst hat er nicht gearbeitet.
Der ehemalige Mitarbeiter berichtete, dass es eine spezielle Einheit gab, ein sogenanntes „Komitee“, welches aus Mitgliedern der Kommunistischen Partei Chinas besteht und vollen Zugriff auf sämtliche Nutzerdaten hat. Dieses Komitee soll auch sämtliche Apps des Bytedance-Konzerns überwachen und Inhalte fördern, die für die mit den „kommunistischen Grundwerten“ der Partei übereinstimmen. Außerdem soll das Komitee eine „Bot-Armee“ geschaffen haben, die bestimmte Beiträge gepusht habe und geistiges Eigentum anderer Unternehmen gestohlen haben soll. Urheberrechtlich geschützte Inhalte von anderen Plattformen, wie Instagram und Snapchat, sollen geklaut worden sein, um die Apps des eigenen Unternehmens bekannter zu machen. Zudem soll das Komitee Zugriff auf sämtliche Daten, auch von amerikanischen Servern, gehabt haben. Der Standort der Daten spiele dabei keine Rolle, die Ingenieure hätten eine „Hintertür“ eingebaut, sodass auf alle Daten zugegriffen werden kann.
Auch einen sogenannte „Todesschalter“ soll es gegeben haben, mit dem alle chinesischen Apps abgeschaltet werden können.
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