Laut einer aktuellen Studie von Synamedia und Ampere könnte die Streaming-Branche jährlich rund 28 Milliarden Dollar an Mehreinnahmen generieren, wenn die Anbieter ihren Kampf gegen Sport-Piraterie verstärken würden. Das geht nun Dazn an und setzt sich intensiv gegen das illegale Sport-Streaming zur Wehr. Dafür ist der Streaming-Dienst der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) beigetreten, zu der bereits Netflix und Disney gehören, und hat innerhalb dieser Koalition die ACE Sports Piracy Task Force gegründet.
„Der Diebstahl von geistigem Eigentum an Live-Sportinhalten ist ein Problem der Branche, das sich negativ auf alle Sportarten und Sportfans auswirkt“, wird Dazn-CEO Shay Segev bei Heise Online zitiert. „Es bedarf einer weltweiten, konzertierten Anstrengung, um es sinnvoll anzugehen“.
Die Anti-Piraterie-Koalition kann bereits auf einige Erfolge zurückblicken. So wurde zum Beispiel im Vorfeld der WM 2022 in Katar ein Dienstleister für illegales Sport-Streaming aus Marokko ausgeschaltet.
Kommentar schreiben