Egal ob Handelsriesen oder regionale Geschäfte: Der Handel steht im Fadenkreuz der Cyberangreifer. News zu den Angriffen auf den Lebensmittelgroßhandel Metro, bei dem das interne IT-System stellenweise ausfiel und zu Verzögerungen in den Bestellabläufen führte, oder auf den Online-Retailer JD Sports, wobei durch einen Hack Kundendaten aus zwei Jahren erbeutet wurden, häufen sich.
Auch das Allianz Risk Barometer 2023 zeigt, dass Cyberangriffe auf Platz 2 der größten Risikofaktoren für Unternehmen in Deutschland stehen. Die gesamte europäische Wirtschaft ist bedroht – und Retailer sind davon nicht ausgenommen. Das liegt unter anderem an der Vielfalt der persönlichen und sensiblen Daten, die Handelsunternehmen über Kund:innen vorliegen. Namen, Adressdaten, Bank- und Kreditkarteninformationen stellen eine wahre Goldmine für Cyberkriminelle dar. Daher überrascht es kaum, dass die Angriffe auf Handelsunternehmen zunehmen. Die gute Nachricht ist allerdings, dass Retailer einige Schritte unternehmen können, um ihre Sicherheit zu verstärken.

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