Künstliche Intelligenz ist das Thema der Stunde, der Hype um ChatGPT ist grenzenlos. E-Commerce-Profis nutzen die Chat-KI, um Produkttexte zu optimieren, Menschen schreiben mit ChatGPT Bücher und laden sie in den Kindle-Store hoch und selbst Rechtsbeistand wird sich eingeholt, auch wenn man das lieber lassen sollte.
ChatGPT kann nicht nur ein Tool zum Informationsgewinn sein, mit ChatGPT kann man sich richtig unterhalten und ChatGPT entwickelt eine eigene Persönlichkeit, behaupten manche. Aber stimmt das wirklich? Ich habe den Versuch gewagt, ein Interview mit ChatGPT zu führen und bewusst nicht nur Ja-Nein-Fragen gestellt, ich wollte die KI durchaus herausfordern. Wie schätzt die KI den eigenen Stellenwert ein, wie geht sie mit Kritik um, würde sie den Turing-Test bestehen? Entstanden ist tatsächlich ein munteres „Gespräch“, in dem man durchaus staunt, wie natürlich ChatGPT reagiert, in dem aber auch deutlich wird, dass die KI gern auf online gesammelte Textbausteine zurückgreift. Nichtsdestotrotz: ChatGPT ist ein mächtiges Tool, dass künftig wohl noch mächtiger werden dürfte. Auf ein eigenes Bewusstsein müssen wir aber wohl noch eine Weile warten.
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