Dass Google Milliarden an Apple zahlt, damit etwa die Google-Suchmaschine auf iPhones verfügbar ist und sogar Siri auf Suchinhalte von Google zurückgreift, ist bekannt. Der Werbedeal der Tech-Giganten geht aber noch weit darüber hinaus, wie das britische Portal The Register unter Berufung auf Insider berichtet. Demnach sei Apple auch an Einnahmen beteiligt, die durch die iOS-Version von Chrome generiert werden. Das hat nun offenbar die britische Wettbewerbsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) auf den Plan gerufen.
Die Wettbewerbshüter befürchten, dass die Zahlungen von Google, die in die Milliarden gehen sollen, Apple davon abhalten, auf dem Suchmaschinenmarkt in Konkurrenz mit Google zu treten und damit faktisch dessen Vormachtstellung stützen. Sowohl im Browserbereich als auch bei Suchmaschinen hält sich Apple seit Jahren zurück. Weder Apple noch Google wollten sich zu dem Sachverhalt äußern. Auch die CMA gibt sich schmallippig. Man könne keine vertraulichen Informationen kommentieren.
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