Die digitale Transformation gestaltet sich bei deutschen Unternehmen nach wie vor schwierig. Für 37 Prozent der Unternehmen ist Zeitmangel, für 34 Prozent ein Mangel an finanziellen Ressourcen das Hauptproblem bei der Digitalisierung. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer hervor. „Durch steigende Preise und Fachkräftemangel werden die Unternehmen gezwungen, bei ihren eigenen Digitalisierungsbemühungen Prioritäten zu setzen“, so Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung.
Den eigenen Digitalisierungsgrad bewerten die Unternehmen im Durchschnitt nur mit der Note 2,9 (befriedigend). Mit der Digitalisierung wollen die Unternehmen vor allem die eigene Effizienz und Flexibilität angehen. Drei Viertel der Unternehmen nutzen die digitale Transformation zur Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. Hier fließe auch der stark gestiegene Anteil des mobilen Arbeitens mit ein. Für 43 Prozent der Unternehmen geht es zudem darum, mittels Digitalisierung die laufenden Kosten zu senken.
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