Vorwürfe auch gegen Madonna und Eminem
Auch Pop-Ikone Madonna und Rapper Eminem, sowie Tennisstar Serena Williams müssen sich Vorwürfen aussetzen. Sie sollen in einem anderen Fall die Preise für die NFT-Kollektion Bored Ape Yacht Club künstlich in die Höhe getrieben haben.
Bei den NFTs handelt es sich um eine Art digitale Eintrittskarte, die den Zugang zu exklusiven Partys ermöglicht. Den Promis wird vorgeworfen, nicht transparent bezüglich des Kaufpreises der NFTs gewesen zu sein.
Ob die Klagen Erfolg haben werden, ist momentan allerdings eher fragwürdig. Die Rechtslage ist bisher eher unklar. Ein Urteil aus Kalifornien spricht eher gegen die Anleger. Hier wurde eine Sammelklage gegen Kim Kardashian abgewiesen, weil nicht nachweisbar war, dass die Aussagen des Reality-Stars wirklich zur Kaufentscheidung geführt haben.
Die Kläger in den Fällen gegen Brady und Co. stützen sich auf Bundesrecht, Regelungen der einzelnen Bundesstaaten und auf die Anforderungen für Werbung für Finanzprodukte. Auch wenn die Börsenaufsicht SEC im Jahr 2017 vor Investmenttipps durch Prominente gewarnt hat, sind die Vorgaben eher ungenau.
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