Im Rahmen eines massiven Ransomware-Angriffs sind offenbar weltweit tausende Server angegriffen worden. Italiens Nationale Agentur für Cybersicherheit (ACN) habe am Sonntag über den Angriff berichtet und Organisationen aufgefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wie der Spiegel unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Es sei versucht worden, eine Software-Schwachstelle auszunutzen, so ACN-Generaldirektor Roberto Baldoni laut Reuters.
Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet von Angriffen in Italien, Frankreich, Finnland, den USA, Kanada und anderen Ländern. In Italien mehrten sich am Sonntag Berichte über Internetprobleme. So sollen Kunden von Telecom Italia und des Kommunikationskonzerns Tim mit Ausfällen zu kämpfen gehabt haben. Verbindungsprobleme mit internationalen Netzwerken hätten zu Internetausfällen geführt, zudem seien sowohl das Festnetz als auch das mobile Netz betroffen. Die Verbindungsrate sei zwischenzeitlich auf 26 Prozent des Normalniveaus gesunken. Woher die Angriffe kommen und ob es Lösegeldforderungen gibt, ist bislang unklar.
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