Diskriminierung oder Jugendschutz?
Statt tatsächlicher Verfehlungen vermutet das Unternehmen hier eher einen moralischen Streifzug, gar eine Diskriminierung der Erotikindustrie. So soll der PornHub-Kanal am 16. Dezember durch das National Center on Sexual Exploitation bei YouTube gemeldet worden sein. Das Center ist eine konservative Non-Profit-Organisation, die wiederholt gegen Pornografie vorgeht.
Dabei unterscheidet die Organisation offenbar nicht zwischen konsensueller Arbeit in der Erotikbranche und ausbeuterischem Menschenhandel und sexueller Gewalt.
Im Herbst dieses Jahres wurde bereits der Instagram-Kanal von PornHub gesperrt. Die durch Meta betriebene Social-Media-Plattform macht dabei in ihren Richtlinien deutlich, dass sexuelle Inhalte hier nicht geduldet würden. Diesem konservativen Standpunkt fallen dabei jedoch oft auch Beiträge zu sexueller Aufklärung zum Opfer.
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