Apple ändert die Preisgestaltung im App-Store umfassend

Veröffentlicht: 07.12.2022
imgAktualisierung: 24.01.2023
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.12.2022
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Apple App Store
© ymgerman / Shutterstock.com
Apple überarbeitet die Preisgestaltung im App-Store grundlegend und bietet Entwicklern künftig mehr Flexibilität.


Apple hat ein Upgrade der Preisgestaltungsmöglichkeiten für Entwickler im App-Store angekündigt. Es handele sich eigenen Angaben zufolge um das „umfassendste Upgrade [...] seit dem Start des App-Store“. Entwicklern soll damit die Festlegung der Preise in unterschiedlichen Ländern erleichtert werden. Zunächst werde sich die neue Preisgestaltung auf Apps mit automatischen Aboverlängerungen konzentrieren. Ab Frühjahr 2023 wird das Upgrade auf alle weiteren Apps und auch In-App-Käufe erweitert, so T3n.

Insgesamt bietet Apple Preise in 45 Währungen in 175 App-Store-Versionen. Das neue Preismodell soll Entwicklern in dieser Menge an möglichen Angeboten mehr Flexibilität und Kontrolle bieten. Künftig können Anbieter aus 900 verschiedenen Preispunkten wählen – etwa zehnmal so viele wie bisher. Das Spektrum zur Preisgestaltung von Apps umfasse dabei künftig einen Rahmen von 0,29 Euro bis zu 10.000 Euro – letzteres aber nur auf Anfrage.

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Leichtere Verwaltung

Entwickler können Preise künftig flexibler stufenweise anpassen. Bei bis zu zehn Euro seien etwa 0,10-Euro-Stufen möglich, zwischen zehn und 50 Euro Stufen von 0,50 Euro. Zudem soll es endlich möglich sein, Preise nicht nur im Format x,99 Euro anzugeben, sondern auch gerundete Endpreise. Dies sei vor allem für die Verwaltung von Bundles und Jahresplänen nützlich.

Vor allem soll es für Entwickler aber besser möglich sein, Preise über mehrere App-Store-Versionen hinweg zu verwalten, um etwa auf Währungsschwankungen oder gestiegene Steuern in einzelnen Märkten zu reagieren. So könne etwa die regionale App-Store-Version, die am meisten genutzt wird, als „Grundlage für die automatische Generierung von Preisen für die anderen 174 App Store Versionen und 44 Währungen“ genutzt werden. Preise für einzelne Märkte individuell festzulegen, bleibt aber möglich. 2023 soll die neue Preisgestaltung für alle App-Anbieter verfügbar sein.

Veröffentlicht: 07.12.2022
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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